because role reversals are always fun (and there’s candy for real and the mind’s eyes)
because role reversals are always fun (and there’s candy for real and the mind’s eyes)
und noch ein hinweis auf etwas, das es im netz zu sehen gibt: der kurzfilm Majorité Opprimée zeigt den alltäglichen sexismus in umgekehrten gender-rollen.
zugegeben, nicht jede frau wird jeden tag überfallen und physisch-sexuell attackiert. doch die gefahr ist ohne zweifel stets präsent, und das gibt der film wieder.
an dieser stelle kann ich auch (noch?) mal auf das buch Die Töchter Egalias hinweisen, das dieses experiment konsequent literarisch durchführt – bis hin zum penishalter, den die männer ab einem bestimmen alter tragen müssen, und einer ähnlichen gender-swapped-vergewaltigungssequenz. auch wenn es in den 1970ern enstanden ist und manche gesellschaftlichen aspekte heute tatschlich nicht mehr relevant sind… die grundhaltung, was die geschlechter trennt, unterscheidet und in hierarchie bringt, hat sich bis heute, leider, noch nicht so verändert, dass dieses buch obsolet geworden ist.
wer’s wegen facebook-abstinenz oder aus anderen gründen noch nicht gesehen hat, der kann sich auf der homepage des künstlers Jamie McCartney die gesammelten materialien zu seiner Wall of Vagina ansehen. oder, etwas wengier umständlich, direkt auf der seite des kunstprojekts Great Wall of Vagina.
in einer welt, in der immer mehr des weiblichen körpers der beurteilung und bearbeitung anheimfällt, ist es sehr angenehm, die große variabilität von 400 vulven zu sehen und darinzu erkennen, dass alles mögliche normal ist – unser eigener körper also wahrscheinlich auch. dabei ist es wunderbar frei von unangebrachter fetischisierung, von objektifizierung durch einen dominant männlichen blick und von exotizismus – sie sind alle unterschiedlich und ihrer einzigartigkeit schön und „normal“.
„mörderinnen faszinieren“ – kann ich nur bestätigen: einer meiner meist-geklickten artikl ist der zu Aileen Wuornos.
Schauspielerin, Bogenschützin, Gründerin des Geena Davis Insitute on Gender in Media. IMDb
Viel Vergnügen bei diesem Clip, in dem sie ihre Profession, ihren Sport und ihre medienpädagogische Initiative unter einen Hut bringt. Weiterschauen lohnt sich: danach kommt ein Clip, in dem Susan Sarandon die Penisse weißer Männer als Lebenshilfe anpreist.
trotz weniger texte meiner wenigkeit durfte ich mich auch wieder am jahresrückblick in filmlisten bei Hard Sensations beteiligen. es war eines, auf das ich lieber mit einigen blinden flecken zurücksehe.
Wiki deutsch Wiki englisch
Eine Frau, zu schön für den Erfolg. Und zu integer für die Filmindustrie. IMDb
Runner-up: Carol Cleveland – die auch nicht mehr sein durfte als ein schöner, trauriger Leib.