Schlagwort: nachruf

0% fair maiden, 100% heroine

Ich weiß, ich bin spät, aber Leben und suspendierte Blog-Tätigkeit. Da aber in den vergangenen Tagen so viele Abschiedsposts für Nichelle Nichols in meinen Streams erschienen, möchte ich nun doch auch einen kleinen, sicher nicht herausragenden Post über die Darstellerin der Lt. Uhura schreiben. Als Kind der TNG-Generation habe ich die Pandemie zum Anlass genommen, die (klassischen) Star Trek Serien vollständig zu verköstigen. Meine absolute Lieblingsszene mit Uhura ist die folgende, in der ihre Replik auf Sulus Bemerkung ihren Angaben nach improvisiert war:

Die Anwesenheit einer Schwarzen Frau, in einer prominenten arbeitenden Position, für die damaligen Verhältnisse „gleichwertig“ mit den weißen Männern in ihrer Umgebung, übte einen entscheidenden Einfluss auf Whoopi Goldberg aus:

Der YT-Kanal des Smithsonian Institute widmete ihr schon 2016 einen Clip, selbstverständlich auch mit dem Ausschnitt des damals skandalträchtigen Kusses zwischen ihr und Cpt. James T. Kirk (insgesamt eine sehr unangenehme und verstörende Episode, im Übrigen):

Die NASA betont in ihrem Nachruf ihre Bedeutung für den Ausbau der Diversität in ihren Reihen: Zehn Jahre nach dem Ende der Serie trat Nichols in einem Werbefilm für die NASA auf, um Frauen und Schwarze insbesondere einzuladen, sich bei der NASA zu bewerben. In der Ausbildungsklasse des Folgejahres waren Guion Bluford als erster Afroamerikaner und Sally Ride, die erste Frau im All, vertreten.

Go boldly, Lt. Uhura.

KW 27/2013

in memoriam pepe le moko, † 7. Juni 2013

Margaret Thatcher, gestorben 8. April 2013

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die Iron Lady ist heute verstorben. eine frau, die ihr land geprägt hat.
in ihrem unpolitischen vorleben hat sie an der erfindung des softeises mitgewirkt. noch ein grund mehr sie zu hassen.
eins meiner lieblingslieder zum mitsingen beginnt mit ihrem namen und ist sehr deutlich gegen ihre politik gerichtet:

R.I.P. Nora Ephron, 26. Juni 2012

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Nora Ephron, die Drehbuchautorin von Silkwood, When Harry met Sally… und Sleepless in Seattle, ist tot. Man kann über ihre letzten Filme sagen was man will: Mit Harry und Sally hat sie die ultimative RomCom geschrieben, nach der alle anderen eigentlich nur noch Sequels irgendeiner Form sein konnten. Die RomCom, die sich sogar Männer gerne immer wieder ansehen.
Da sie an den Folgen einer langen, schweren Krankheit gestorben ist, glaube ich, meinen Mini-Nachruf mit einem meiner Lieblingszitate aus Harry und Sally beenden zu dürfen:
Nora, you’ll never have to be out there again.

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