Kategorie: Hinweis

Margaret Thatcher, gestorben 8. April 2013

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die Iron Lady ist heute verstorben. eine frau, die ihr land geprägt hat.
in ihrem unpolitischen vorleben hat sie an der erfindung des softeises mitgewirkt. noch ein grund mehr sie zu hassen.
eins meiner lieblingslieder zum mitsingen beginnt mit ihrem namen und ist sehr deutlich gegen ihre politik gerichtet:

der spatz in der hand

man ahnt, dass diese geschichte nicht gut verlaufen kann, wenn die polizisten, die für internetkiminalistik zuständig sind, das opfer von massivem mobbing danach fragen, was denn ein blog sei. das ist aber nur der bittere kleine lacher am anfang.
ich kann verstehen, dass keiner „von uns“ bei der polizei arbeiten will. aber angesichts dieser unfassbarkeit sollten es sich vielleicht ein, zwei von den guten überlegen den armen irren unterstützung zu leisten.

schöne jägerin

der vierte beitrag zu Forced Entry auf Hard Sensations stellt uns thana vor, die nicht nur namentlich an die griechische mythologie gemahnt, sondern auch einiges mit der jungfräulichen jägerin artemis gemein hat. dabei kommen auch der katholizismus, nonnenfetisch und laubsägearbeiten vor. lektüre empfohlen.

musical interface

mal abgesehen von der musik – die mir auch gefällt – ist das mal ein unglaublich tolles tool, eine große entwicklung für musiker auf der bühne. ich würde ohne zögern ein ticket für eine abendfüllende performance erwerben.
imogen heap hat mit dem MIT ein paar Handschuhe entwickelt, die mittles eines 3D-interface und ihrer stimme sowie ihren gesten musik macht. am besten schaut man sich den ganzen film an, da der aber fast 20min. lang ist, hier die anfangszeiten für die einzelnen schritte:
0:00 entstehungsgeschichte
7:20 demo
13:20 performance „me the machine“

wasserkraft-werk

Forced Entry auf Hard Sensations hat nun den dritten Beitrag zu verzeichnen. im gewohnt poetischen stil wird der einlauf-porno „Water Power“ rückhaltlos und freimütig besprochen.
es fasziniert mich immer wieder, wie diese texte mir ein gefallen an filmen abgewinnen, die ich gar nicht sehen möchte. wenn sylvia und maria sie mögen, dann mag ich sie auch, by proxy. und über den schlechten ruf der porno-industrie möchte ich nach der lektüre auch nur sagen: wenn sie mögen, was sie tun, wie kann es dann falsch sein.
eine kleine WARNUNG nur: die screenshots am ende des textes sind zum teil NSFW, wenn man so genau hinschaut.

frauen, wollt ihr ewig (so) leben…?

mit dank an Thomas, der mich auf diesen interessanten artikel aufmerksam gemacht hat.
vielleicht die richtige gelegenheit, mal einen gedanken niederzuschreiben, den ich sonst nirgendwo unter bekomme, und einen eigenen eintrag ist er nun auch nicht wert…
meine antwort auf die kritiker und kritikerinnen der frauenquote, die immer sagen, dann wüssten die (armen) erfolgreichen frauen ja nie, ob sie wirklich so gut seien oder nur der quote dienten: das hat jahrhundertlang doch auch die vielen männer nicht gestört, die auch nicht über ihre qualifikation an die guten positionen gekommen sind. wie viele stellen sind besetzt worden, weil der anwärter mit den entscheidern zur uni ging, zur selben verbindung gehörte, ein freund der familie war? von den vielen entscheidungen in neuerer zeit, die eher für den mann als für die frau ausgefallen sind, ganz zu schweigen?
warum soll uns frauen das was ausmachen, wenn es auch den männern so lange nichts ausgemacht hat? haben die sich alle in der illusion gebadet, dass ihr erfolg nichts mit ihrem geschlecht, ihrer uni oder verbindung, ihren guten beziehungen oder denen ihrer eltern zu tun hat, sondern dass sie einfach so gut sind? das eine ist, wie jemand in eine position kommt, und das andere, wie er oder sie sie ausfüllt. natürlich gibt es auch die männer, die über beziehung in eine position kommen, diese dann aber auch sehr gut ausfüllen konnten. aber ebenso gab und gibt es die frauen, die wegen ihres geschlechtes nicht in positionen gekommen sind und kommen, diese aber besser ausgefüllt hätten als der männliche anwärter mit dem richtigen familiennamen oder den richtigen farben an der mütze. es geht um die chance, das beweisen zu können, um die möglichkeit, überhaupt antreten zu können. und ja, da scheint es eben den bedarf zu geben, denn in männerdominierten branchen kann es für eine frau schwierig sein, überhaupt in die lage zu kommen, ihre qualifikation unter beweis zu stellen – wenn ihr diese von vorneherein wegen ihres geschlechtes vielleicht sogar abgesprochen wird.
so.

eltern morden für ihre kinder

der zweite beitrag zur serie Forced Entry auf Hard Sensations betrachtet den Bergman-klassiker „die jungfrauenquelle“ und dessen 70er-jahre-sleaze-remake von Wes Craven, „last house on the left“.

interessant in diesem zusammenhang: von beiden wurde mir von männern in meiner familie abgeraten. mein vater empfahl mir, den Bergman nicht zu sehen, und mein mann hatte zweifel, dass ich vergnügen, auch zweifelhafter art, am Craven hätte. wahrscheinlich haben beide recht. dafür bin ich wohl nicht manns genug (würde es aber gerne werden).

WEG MIT
§218!