Kategorie: Internet

das digitale gedächtnis der deutschen frauenbewegung

dank mehrerer hinweise (danke, Benjamin und Mark) ist es mir nicht entgangen, dass vergangenen donnerstag (als ich mit lebensmittelvergiftung im bett lag, würg) das digitale deutsche frauenarchiv online gegangen ist. „zukunft braucht erinnerung – und umgekehrt ergibt sich aus dem erinnern die motivation oder sogar die notwendigkeit zu handeln“, so die geschäftsführerin Sabine Balke in ihrer eröffnungsrede.

sicherlich ein virtueller ort zum schmökern und rechechieren für mich, in der zukunft.

05/2018

3. Mai 1960: May Ayim

Geboren als Sylvia Andler, Tochter einer unverheirateten deutschen Mutter und eines ghanaischen Medizinstudenten, wurde sie als illegtimes Kind in staatliche Obhut genommen – der Vater wollte sie bei seiner kinderlosen Schwester aufwachsen lassen, doch hatte keinerlei Anspruch auf Bestimmung. Sie wurde von der Familie Opitz in Münster adoptiert, die sie May nannten, und verlebte dort keine glückliche Kindheit. Nach einer Ausbildung zur Krankenschwesternhelferin studierte sie in Regensburg Pädagogik. Aus ihrer Diplomarbeit wurde später in Kooperation mit Dagmar Schultz und Katharina Oguntoye das Buch Farbe bekennen – nicht ohne zunächst von einem Professor abgelehnt zu werden, dass es Rassismus vielleicht in Amerika, aber nicht in Deutschland gäbe. Während ihres Studiums baute Ayim eine stärkere familiäre Bindung zu ihrem Vater in Ghana auf; er hatte sie zwar bei der Adoptivfamilie besucht, aber nun lernte sie ihre in Ghana lebende weitere Familie kennen und nahm in späteren Jahren auch den Namen ihres Vaters, Ayim, an.

Ab 1984 lebte sie in Berlin und machte nach der Reise unter anderem nach Ghana und dem Studium auch noch eine eine Ausbildung zur Logopädin. Sie kam in der Weltstadt in Kontakt mit Audre Lorde, der afro-amerikanischen, feministischen Lyrikerin. Diese motivierte und inspirierte sie dazu, die ISD zu gründen: die Initiative Schwarze Deutsche und Schwarze in Deutschland. Ihre 1986 veröffentlichte Diplomarbeit gab auch den Anstoß für die Gründung der ADEFRA – Schwarze Frauen in Deutschland e.V.

Ayim hielt Vorträge zum Thema Rassismus, schrieb Gedichte und gilt als die Begründerin der kritischen Weißseinsforschung. Sie begann in den 1990ern unter der Belastung ihrer Arbeit, unter psychostischen Schüben zu leiden; als bei ihr Multiple Sklerose diagnostiziert wurde und im Rahmen der MS-Behandlung die Psychopharmaka abgesetzt wurden, fiel sie in schwere Depression und nahm sich am 9. August 1996, mit 36 Jahren, das Leben.

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8. Mai 1923: Cheikha Rimitti

Saadia Bedief wurde früh zur Waise und musste sich allein im Algerien der 1930er Jahre durchschlagen. Sie verdingte sich als Haushaltshilfe für französische Kolonisten und schloss sich mit 15 einer Truppe von Wandermusikern an. Sie sang Lieder, die ihr eigenes Leben und das vieler Algerier zum Thema hatten: die Armut und das massenhafte Sterben während der Typhusepidemien, aber auch Liebe, Lust, Sexualität und Alkoholgenuss. Sie schrieb diese Lieder selbst, obwohl sie Zeit ihres Lebens Analphabetin bleiben sollte, und sie sang sie öffentlich, während vorher die kruden, provokaten Texte nur in kleinem privaten Kreis geschätzt wurden.

Bis zum Zweiten Weltkrieg mehrte sich der Ruhm ihres Gesang allein durch Hörensagen, bis der bekannte algerische Musiker Cheikh Mouhammed Ould Ennems sie entdeckt und in Algier an die Radiomikrophone brachte. Bald, 1952, nahm sie unter ihrem neuen Künstlernamen – zunächst Cheikha Remettez Reliziane – erste Platten auf. Remettez oder Rimitti, wie sie sich schließlich nannte, stammt vom französischen „Schenk nach!“ und die freizügige Lebenslust, die sie in ihren Liedern transportierte, gefiel den Autoritäten des post-kolonialen Algerien gar nicht. Hatte sie den nationalistischen Widerstand gegen die französischen Besatzer noch unterstützt und den neuen Stil der traditionellen Raï-Musik entscheidend mitgeprägt, wurde sie nach dem Unabhängigkeitskrieg vom ersten Präsidenten des jungen Staates, Boumedienne, mit einem Auftrittsverbot belegt und faktisch aus der Kultur verbannt.

Rimitti sang weiter auf privaten Veranstaltungen, lag nach einem Autounfall, der drei ihrer Musikerkollegen tötete, drei Wochen im Koma, unternahm 1979 die Haddsch und trat anschließend vor allem vor algerischen Auswanderern in Frankreich auf. Als Mitte der 1980er der Raï wiederentdeckt wurde, gewann auch Rimitti wieder an Bekanntheit, und so konnte sie in den letzten zwanzig Jahren ihres Lebens noch einmal weltweiten Erfolg genießen. Sie starb 2006 nur wenige Tage nach einem Konzert in Paris an einem Herzinfarkt.

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15. Mai 1930: Grace Ogot

Grace Emily Akinyi kam in einem kenianischen Dorf zur Welt, das vor allem von der christlichen Luo-Bevölkerung geprägt war. Ihr Vater war einer der ersten im Ort, der eine westliche Schulbildung erfuhr; dank seiner Konvertierung zum anglikanischen Glauben hörte Grace als Kind von ihm die alttestamentarischen Geschichten, während ihre Großmutter ihr die traditionellen Volksmärchen und Göttersagen der Luo erzählte. Grace machte nach der Schule zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme in Uganda und England; sie arbeitete anschließend auch in Kenia in diesem Beruf.

Sie heiratete den kenianischen Historiker Bethwell Alan Ogot und bekam vier Kinder mit ihm. Außerdem begann sie ihre Karriere als eine der ersten Schriftstellerinnen Afrikas, mit Kurzgeschichten in ihren Muttersprachen Englisch und Luo. Ihr erster Roman The Promised Land war nicht nur das Werk, mit dem sie 1966 größere Bekanntheit erlangte, sondern auch der erste vollständige Roman, der in einem afrikanischen Verlagshaus publiziert wurde. Sie arbeitete auch für die BBC und hatte später verschiedene Botschafterposten bei UNO und UNESCO inne. Ihre Romane sind von spannungsreichen weiblichen Figuren geprägt und vereinen christliche mit traditionell afrikanischen Themen.

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22. Mai 1983: Lina Ben Mhenni

Die tunesische Bloggerin, Tochter wohlhabender Eltern, die ebenfalls Aktivisten waren, startete bereits 2007 ein Blog mit zunächst rein persönlichem Inhalt. Nach einem Aufenthalt in den USA allerdings beschloss sie, die Möglichkeiten des Internet für politischen Aktivismus zu nutzen und begann im Juni 2009 ihr Blog A Tunisian Girl, in dem sie sich für Menschenrechte und Redefreiheit in Tunesien einsetze. Gemeinsam mit anderen Bloggern und mit Hilfe der Möglichkeiten in den sozialen Netzwerken befeuerte und dokumentierte sie die Revolution in Tunesien, die zum Arabischen Frühling werden sollte. Ihr Blog wurde zensiert und verboten; da sie von den Brennpunkten der Revolution (Sidi Bouzid, wo sich Mohamed Bouazizi selbst anzündete, und Kasserine, wo die Polizei zahlreiche Revolutionäre niederschoss) berichtete und Information über die Gewalt des Staates an seiner Bevölkerung verbreitete, war sie selbst auch den Repressalien durch die Regierung Zine al-Abidine Ben Alis ausgesetzt. Beschattung, Einbrüche, Todesdrohung, Verhaftung ihres Freundes gehörten zu den Methoden, wie sie zum Schweigen gebracht werden sollte. Ihr Kontakt zu ausländischen Journalisten half ihr dabei, weiter zu arbeiten und zu überleben.

Als nach einem Jahr der Revolution – nach der Flucht Ben Alis und einer Übergangsregierung – die gemäßigt islamische Ennahda zur Regierung gewählt wurde, zeigte sich Ben Mhenni enttäuscht. Sie setzte sich weiterhin für die Demokratie und gegen Korruption und Doppelmoral der tunesischen Regierung ein. Während sie das Internet als Hilfsmittel für die Revolution betrachtet, betont sie jedoch, dass die tatsächliche Revolution auf der Straße stattfand, und zwar blutig, was nicht mit euphemistischen Bezeichnungen wie Jasminrevolution verheimlicht werden sollte.

Ihr Blog wurde von The BOBs 2011 als Bestes Weblog ausgezeichnet, Ben Mhenni war als Repräsentantin der tunesischen Revolution im Gespräch für eine Nominierung für den Friedensnobelpreis desselben Jahres.

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30. Mai 1985: Maria Amelie Salamowa

Als Maria Salamowa 15 Jahre alt war, floh sie mit ihren Eltern aus ihrem Heimatland Nordossetien, dass in den Tschetschenienkonflikt verwickelt war. Zunächst beantragten sie in Finnland Asyl wegen politischer Verfolgung, nachdem sie dort abgelehnt wurden, gingen sie nach Norwegen. Auch dort wurde ihnen zwar kein Asyl gewährt, sie mussten sich also als ohne Aufgenthaltserlaubnis oder Duldung niederlassen. Während ihr Asylantrag bearbeitet wurde, ging Maria zur Schule und später, nun als ausgesprochen „Illegale“ noch immer in Norwegen lebend, zur Universität. Sie machte ihren Bachelor in Anthropologie und ihren Master in Technologie und Wissenschaft – noch immer ohne gültige Papiere.

Die Jahre der Angst vor Deportation und die bizarren, widersprüchlichen Lebensverhältnisse als illegal Eingewanderte einerseits, Akademikerin und nach eigenem Gefühl Norwegerin andererseits bewegten sie schließlich dazu, ein Buch über ihr Leben zu verfassen. 2010 erschienen ihre editierten Tagebücher unter dem Titel Illegal norwegisch. Es löste eine Debatte über Immigration und Menschenrechte in Norwegen aus und Salamowa wurde eingeladen, Vorträge zu halten über ihre Erfahrungen. Nach einem solchen Vortrag am 12. Januar 2011 an der Nansen-Akademie in Lillehammer wurde sie festgenommen und in Abschiebehaft nach Trandum verbracht – einem Asylgefängnis, das von der UN für seine Foltermethoden und Haftbedingungen kritisiert wurde. Salamowa verbrachte dort sechs Tage, von denen sie sich nach eigenen Aussagen drei Jahre lang zu erholen versuchte, und wurde schließlich nach Russland abgeschoben.

Während ihrer Haftzeit und nach ihrer Abschiebung regt sich allerdings großes Medieninteresse und ein so großer Protest gegen das Vorgehen des Staates – eine Facebook-Seite zu ihrer Unterstützung hat bis zum 23. Januar mehr als 88.000 Mitglieder und die Unterschriftenaktion von Amnesty International zählt über 28.000 Unterschriften. In Island schlagen zwei Abgeordnete dem Althing vor, ihr die isländische Staatsbürgerschaft zu verleihen. Doch am 16. April 2011 darf Salamowa, nun mit gültigen Papieren und einer Arbeitserlaubnis, nach Norwegen zurückkehren.

Heute arbeitet sie als Journalistin und Start-Up-Entrepreneur. Im unten verlinkten TEDx Talk erzählt sie eindringlich ihre Geschichte und ihre Entwicklung unten schwierigen Bedingungen.

umzug

hier sind wir also. ich bin gut angekommen, ich hoffe, meine leser auch.

ich bin trotz massiver motivationsschwierigkeiten und vielen tagen, an denen der schwarze hund mich begleitete, nicht vollständig untätig geblieben. ich darf seit einiger zeit bei der tollen initiative Feminismus im Pott mitarbeiten, und war in diesem rahmen auch für das Internationale Frauenfilmfestival (bzw. die eine veranstaltung, die mein zeitplan mir erlaubte) akkreditiert. darüber habe ich dann auch etwas geschrieben.

der Mai-beitrag ist in arbeit.

 

 

Liebster, die Zweite

Ich bin vor laaaaanger Zeit schon einmal nominiert worden für den Liebster Award. Jetzt hat es mich noch einmal erwischt – schon das zweite Stöckchen in dieser Woche! Volker hat mich netterweise nominiert und natürlich mache ich noch einmal mit!
Mein Lieblingsblog
Meinem Reader nach zu urteilen, ist das wohl Remember it for later, das Filmtagebuch meines Mannes. Nicht nur kann ich dort nachlesen, was er von den Filmen hält, die wir zusammen schauen – als Eltern kommt man ja nur sporadisch zu Gesprächen außerhalb von „Was gibt’s zum Abendessen?“ und „Ich habe den Windeleimer geleert, kannst du die Küche wischen?“ – ich lese auch gerne seine Texte zu Filmen, die ich gar nicht sehen möchte.
Fun Facts über mich
Zehn zufällige Fakten über mich:
• Ich weiß nicht, was für eine natürlich Haarfarbe ich inzwischen habe. Ich färbe mit Henna, seit ich 15 war; damals war ich relativ hellblond.
• Ich trage einen Fahrradhelm von Nutcase, weil ich im Falle eines Unfalls die größtmögliche Chance haben möchte, weiterhin mit dem Kopf arbeiten zu können.
• Die Dusche zu putzen macht mich aggressiv-depressiv. Ich muss zu viel Zeit aufwenden mit einem zu unbefriedigenden Ergebnis. Ich fange dann an, mich darüber zu ärgern, dass das etwas ist, was mich beschäftigt – statt meines Outfits für den nächsten TV-Auftritt.
• Anschließend daran vielleicht: Ja, ich habe eigentlich einen gewissen Ehrgeiz. Ich hatte schon immer den Wunsch, mehr Menschen zu erreichen aka ein größeres Publikum zu haben, und mehr Spuren in der Welt zu hinterlassen, als meine Gene und Moralvorstellungen an meine Kinder weiterzugeben. Ja, ich bin eine Rampensau.
• Mein schwarzer Hund heißt Anpassungsstörung. Ich bin in einer depressiven Phase zwar funktional, aber suizidale Gedanken sind leider regelmäßige Besucher in meinem Kopf. Erfolgserlebnisse – so banal wie verdientes Geld oder ein paar Stunden zielgerichteter Tätigkeit – können mir helfen, ich sollte mir auch viel mehr Zeit nehmen für Yoga und Meditation. Alas…
• Mein Alltag ist durchgetaktet. 6:30 aufstehen, 7:00 Frühstück, 8:15 Kind 1 zur Schule, 8:30 Kind 2 im Kindergarten, dann etwa 9:00-14:00, 15:00 arbeiten, danach ist mindestens ein Kind wieder um mich herum mit sozialen und pädagogischen Verpflichtungen, bis abends gegen 20:30, 21:00 noch mal Wäsche dran ist, 21:30 dann Couch und Film mit dem Ehemann.
• Ich spiele Candy Crush zum Einschlafen.
• Ich liebe Lakritz, fast so sehr wie Schokolade.
• Ich habe Hans Bemmanns „Stein und Flöte“ inzwischen fünf oder sechs Mal gelesen bzw. zuletzt als Hörbuch verzuzelt. Die Perspektive und Weisheit haut mich jedesmal um, jedes Mal habe ich darin Rat und Hilfe für meine derzeitige Lage gefunden.
• Mein nächtliches Sodbrennen ist nach der Geburt meines zweiten Kindes fast vollständig verschwunden. Möglicherweise ist sich mein Magen in der Schwangerschaft so sehr selbst auf den Keks gegangen, dass er sich jetzt einfach nicht mehr so aufregen mag. Oder ich bin einfach komplett vernarbt und taub.
Fragen beantworten

  1. Welches Land würdest Du gerne einmal bereisen?
    Japan.
  2. Warum trägst Du die Kleidung, die du trägst?
    Weil sie möglichst bequem ist und gleichzeitig meine Persönlichkeit zum Ausdruck bringt.
  3. Nachteule oder Frühaufstehen?
    Nachteule. Selbst mit dem ständigen Frühaufstehen mit Kindern schaffe ich es nicht vor 23:30 ins Bett.
  4. Wo siehst Du Autos in 30 Jahren?
    Vollkommen auf alternative Brennstoffe/Elektrizität umgestellt, voll automatisiert, und hoffentlich quantitativ auf die Hälfte reduziert.
  5. Brauchen wir Raumfahrt oder nicht?
    Schwierige Frage – ich finde z. B. Tanztheater ganz schlimm, aber manche Menschen brauchen es als ihre Form der Kultur. Ich kann der Meinung, wir sollten doch erstmal unsere Probleme hier am Boden lösen, durchaus Verständnis entgegenbringen – gleichzeitig ist die Forschung für die Raumfahrt auch eine Forschung für die Menschen, für bessere Technologien etc. Außerdem ist es schon einfach eine zutiefst menschliche Frage, was denn wohl da draußen los ist.
  6. Welche Puddingsorte wählst Du?
    Schokolade.
  7. Kirk, Picard, Sisko, Archer, Janeway oder Lorca?
    Picard.
  8. Wenn Du mit einer gelehrten Person der menschlichen Geschichte einen gemütlichen Nachmittag mit einer Unterhaltung verbringen könntest, wer wäre das?
    Irgendeine von den Damen, die ich in meinem Blog vorgestellt habe. Sibylle Merian z.B. oder Laura Bassi.
  9. Welches Naturphänomen begeistert Dich am meisten?
    ??? Dass Kinder laufen und sprechen lernen?
  10. Was ist der ausgefallenste Ort an dem Du schon einmal gewesen bist?
    Im ecudorianischen Urwald.
  11. Was rätst Du anderen Bloggern?
    Wenn ihr schreibt, weil es euch eine innere Notwendigkeit ist, dann folgt einfach eurem Bauch. Wenn ihr mehr wollt, dann feilt an euren Texten und beschäftigt euch mit SEO.

Meine Fragen an die Nominierten

  1. Welches ist dein liebster eigener Blog-Artikel?
  2. Wenn du nicht dieses Blog führen würdest – welches andere Thema würde dich so sehr interessieren, dass du darüber bloggen könntest?
  3. Unliebsame Kommentare – löschen, unkommentiert veröffentlichen, reagieren?
  4. Welche Bilder hängen in deinem Zuhause?
  5. Auf dem Klo lesen? Wenn ja, was?
  6. Schreibst du noch von Hand – und was?
  7. Was darf nie in deinem Kühlschrank fehlen?
  8. Welche Tradition findest du obsolet?
  9. Wofür hättest du gerne mehr Zeit?
  10. Die Zeit naht – Weihnachtsbaum schon zum 1. Advent oder erst am Heiligen Abend?
  11. Was ist in diesem Jahr passiert, womit du am 1. Januar 2017 niemals gerechnet hättest – eher persönlich als in der Weltgeschichte?

Die Nominierten
Nun habe ich gerade auch den Mystery Blogger Award mitgemacht. Jetzt muss ich kreativ werden…
Die Filme, die ich rief
Hypnosemaschinen
Immer abgelenkt
Spreemieze
Funxton
Dr. Who
Freue mich, wenn ihr mitmacht. Wenn nicht, auch okay. 🙂

Mystery Blogger Award

Ela von 365 Tage im Leben hat mir was man wohl ein Stöckchen nennt zugeworfen – ein Rundbrief, mit dem sich Blogger vorstellen, verlinken und Aufmerksamkeit generieren für ihr eigenes Blog und das anderer. Posts außerhalb des Kalenders sind bei mir ja leider rar geworden, daher nutze ich diese Gelegenheit tatsächlich mal wieder! Vielen Dank dafür, Ela!
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About The Mystery Blogger Award/ Über den Mystery Award
This is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates, it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging and they do it with so much love and passion.
Dies ist eine Auszeichnung für erstaunliche Blogger mit genialen Beiträgen. Ihr Blog fasziniert nicht nur, er inspiriert und motiviert. Sie sind einer der besten da draußen, und sie verdienen jede Anerkennung, die sie bekommen. Diese Auszeichnung ist auch für Blogger, die Spaß und Inspiration im Bloggen finden und sie tun es mit so viel Liebe und Leidenschaft.
Okoto Enigma is the creator of the award. To motivate the Blogger please do visit her blog.
The Rules of the Award

  • Put the award logo/image on your blog.
    Stelle das Logo in dein Blog.
  • List the rules.
    Liste die Regeln auf.
  • Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.
    Danke der Person, die dich nominiert hat, und füge einen Link zu ihrem Blog bei.
  • Mention the creator of the award and provide a link as well.
    Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei.
  • Tell your readers 3 things about yourself.
    Erzähle den Lesern drei Dinge über dich.
  • You have to nominate 10 – 20 people.
    Nominiere 10 bis 20 Personen.
  • Notify your nominees by commenting on their blog.
    Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst.
  • Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify)
    Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
  • Share a link to your best post(s).
    Teile einen Link zu deinen besten Posts.

Three Things About Myself:
• Ich trinke morgens und nachmittags Kaffee, am liebsten schwarz oder als Latte Macchiato (dann auch gerne mit Schokosirup), Tees (möglichst interessante, belebende, positiv stimmende Kräutertee-Geschmacksrichtungen wie Schoko Chai, Lakritztee von Cupper etc.) und abends einen aus losen Blättern aufgebrühten schwarzen Tee – wenig Tee, 5 Minuten gezogen, aus der Glaskanne vom Stövchen. Das hilft mir mit meinem niedrigen Blutdruck beim Runterkommen und Einschlafen. Und jetzt wisst ihr sogar schon zwei Sachen von mir.
• Ich habe Neue deutsche Literatur und Medienwissenschaft und Anglistik an der Philipps-Universität Marburg studiert und nach dem Studium eigentlich gehofft, Romane zu schreiben. Leider kam mir die Notwendigkeit, Geld verdienen zu müssen, dazwischen… dann die erschöpfende Arbeit in der Werbung… dann die Kinder…
• Ich trage so gut wie nie Make-up, weil es mich in meiner Körperwahrnehmung stört, aber fühle mich nackt, wenn ich keinen Schmuck trage – und wenn ich richtig außer Haus bin, gehört ein nach Farbe abgestimmtes Parfum auch mit zum Outfit.
Fünf Fragen von 365 Tage und meine Antworten:

  • Welcher große Traum ist in deinem Leben noch offen?
    • Einen Roman zu schreiben. Die German Gothic Pulp-Novelle, die ich mit Mitte 20 angefangen habe, liegt immer noch rum, nur weiß ich nicht, ob ich nicht inzwischen zu alt dafür bin.
  • Gibt es einen (lebenden oder verstorbenen) Menschen, den du aus tiefster Seele bewunderst oder gar verehrst?
    • Viele! Von meinem Vater abgesehen, gehören dazu Astrid Lindgren und Hans Bemmann, und natürlich jede Menge der Frauen, die ich in meinem Blog vorstelle.
  • Bei welchem Buch hast du dich zuletzt ganz schrecklich gelangweilt?
    • Ich habe schon seit ewigen Zeiten kein Buch mehr gelesen; der letzte Versuch, als mein Jüngster noch gestillt wurde, war Walter Moers‘ Das Labyrinth der Träumenden Bücher. Ich kam damit nicht recht voran, weiß aber nicht, ob das an meiner Situation oder an dem Buch lag – jedenfalls spürte ich beim Lesen eine gewisse Ungeduld, doch nun mal endlich zu Potte zu kommen, und das Lesezeichen ist immer noch drin.
  • Hast du eine Lieblingsserie und falls ja, welche und warum?
    • Wenn man von Star Trek TNG absieht (meine erste „Muss jede Folge sehen“-Serie) müsste ich wohl C.S.I. Las Vegas nennen – habe ich damals 2000 immer Mittwoch abends bei VOX geschaut und arbeite heute noch daran, mich durch die letzten 5-6 Staffeln durchzukucken. Wobei mir Grissom fehlt.
  • Wenn weder Geld noch Zeit ein Problem wären, welche Reise würdest du dann gerne unternehmen?
    • Nach Hawaii. Wobei es so viele Orte auf der Welt gibt, die sehenswert wären, die ich alle nie sehen werde, dass ich mich selten mit dieser Überlegung aufhalte. Ich könnte mir auch vorstellen, meine ganzen Internet-Freundinnen von den Punky Moms in UK und US zu besuchen…

 Meine Fragen an die Nominierten:
• Wie gehst du vor, wenn du einen Blogpost schreiben willst – wie findest du das Thema, wie bringst du dich in die richtige Verfassung, wo schreibst du am besten etc.?
• Was tust du zur Selbstpflege (mental, nicht hygienisch! :D)?
• Welches Lebensmittel oder Getränk liebst du, das andere hassen oder von dem du weißt, dass du es nicht lieben solltest?
• Welchen Film hast du zuletzt gesehen?
• Ananas auf Pizza – ja oder nein?
Dies sind meine nominierten Blogs:

Auf Zehenspitzen
Die Springerin
500 Wörter die Woche
Volkers Raumfahrt
NotJanina
Ich bin leider chronisch miserabel im Blog-von-anderen lesen – nicht, weil sie mich nicht interessieren würden, sondern weil ich zwischen dem Anspruch an mich selbst, „freie“ Zeit möglichst effizient zu nutzen, und dem faktischen Zeitmangel mit beruflichen Zielen, Familie und Schlafbedürfnis einfach nicht mehr so viel zum Lesen komme wie ich mir das wünschen würde. An alle Blogger, die mich schon mal auf ihrem Blog gesehen haben, und auch die, die mich noch nie bei sich gesehen haben: ich finde es super, dass ihr schreibt. Ich würde euch gerne besser kennen und besser netzwerken.
Mein best-besuchter Blog-Artikel ist lustigerweise der zu Marie Marcks. Da müssen einfach die richtigen Keywords zusammengefunden haben, es ist nämlich mit Sicherheit nicht mein bester Artikel.
 
 

it's not all good. it's not all bad.

the absolutely supernatural Boom — who i’m honoured to call a friend — wrote a piece on Labour, Loneliness and Sisterhood that reflects many of my thoughts on the topic. not because her choices are the same as everyone’s (whose are?!) but because her experiences and feelings are shared by many mothers, whatever choices they made. read it and understand why Punky Moms are currently the words coming from my mouth more often than any others.