KW 25/2015: Lalla Aicha von Marokko, 17. Juni 1930

By rolbenzaken – RECIT D’UNE ENFANCE HEUREUSE A RABAT (MAROC), Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12732370

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In Zeiten von Pegida und muslimischen Hasspredigern finde ich es besonders wichtig, im Rahmen meiner Möglichkeiten darauf hinzuweisen, dass nicht Kultur und Religion per se das Problem in Humanitarismus und Feminismus sind – es sind die starren Strukturen, orthodoxen Lesarten und vor allem das von Angst geprägte Denken, die jede Kultur und jede Religion – ebenso wie den Atheismus – zu aggressiven und schädlichen Ideologien verzerren können.
Die Prinzessin Lalla Aicha von Marokko trat schon früh für den Feminismus ein – eine Tatsache, die auch dadurch möglich war, dass offenbar ihre Familie ebenso von der Gleichwertigkeit und den Möglichkeiten der Frauen in der Welt überzeugt war.
Es gibt diese Frauen, es gibt den friedlichen und fortschrittlichen Islam, so wie es das friedliche und fortschrittliche Christentum und Judentum gibt. Was jemand glaubt, bestimmt nicht notwendigerweise, ob und wen er hasst, ablehnt oder unterdrücken will.

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500woerterdiewoche

Es ist schade, dass man das immer wieder sagen muss. Aber es ist gut, dass es Stimmen wie diesen Blog gibt, die das immer wieder sagen. Danke!

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